Willkommen
im Bregenzerwald.
Alpen. Architektur. Auszeit.
Alte Sennhütten, moderne Holzbauten, dazwischen der Duft von frischem Holz und ein Blick bis zum Horizont. Hier trifft alpine Bodenständigkeit auf feines Gespür für Gestaltung, ganz ohne Schnickschnack, aber mit Haltung. Der Bregenzerwald ist kein Ort für lautes Spektakel, sondern für leise, echte Erlebnisse.
Finde deinen PlatzNatur, wie sie wirklich ist.
Wild, still, kraftvoll: hier draußen zählt nur das Wesentliche. Dichte Wälder, klare Bäche und weite Almen laden dazu ein, den Kopf frei zu kriegen und einfach mal durchzuatmen.
Tipps
- Hirschberg
- Schönebach & Hoher Ifen
- Damüls
- Mellental
- Hochtannbergpass
- Lechtal
Kultur
Zwischen Schindeldach und Sichtbeton, Alphorn und Avantgarde zeigt sich, was Kultur hier bedeutet: ein Miteinander aus Alt und Neu, das nicht laut schreit, sondern Substanz hat. Werkstätten, Festivals, Architektur: alles mit Charakter. Alles mit Tiefe.
Tipps
Essen & Trinken mit Herkunft.
Im Bregenzerwald kommt nichts zufällig auf den Teller. Hier wird gekocht, was wächst, und was man seit Generationen zu veredeln weiß. Von würzigem Bergkäse über frisches Brot bis zum klaren Schnaps aus der Brennerei nebenan: Wer hier genießt, schmeckt Landschaft, Handwerk und Zeit.
Tipps
- Gasthaus Löwen, Au/Rehmen
- Jagdgasthaus Egender, Schönebach
- Biohotel Schwanen, Bizau
- Pizzeria Gams 1648, Bezau
Einkaufen & Genießen: mit Geschmack und Gefühl.
In kleinen Läden, Käsereien und Hofläden findest du regionale Spezialitäten direkt von den Menschen, die sie mit Liebe und Sorgfalt herstellen. Dazu schöne Cafés, mit leckerem Kuchen, gutem Kaffee und dem Blick auf die Berge gratis dazu.
Tipps
- Der Jogi, Metzgermeister, Bezau
- Trevo, Rösterei & Cafe, Bezau
- Cafe S'frie, Schoppernau
- Cafe Bären, Mellau
- Käsehaus, Andelsbuch
Architektur, die man anfassen kann.
Der Bregenzerwald baut seit Jahrhunderten mit Holz, und seit einigen Jahrzehnten tut er es so gut, dass Architektinnen und Architekten aus aller Welt dafür anreisen. Neben dem Schindelhaus von 1780 steht der Neubau mit Sichtbeton und Lärchenschalung, und beide passen zusammen.
Das liegt am Handwerk. Tischlereien, Zimmereien und Werkstätten arbeiten hier auf einem Niveau, das anderswo verloren gegangen ist. Wer Lust hat, schaut sich das an: Der Werkraum in Andelsbuch zeigt Handwerk und Gestaltung in einem Haus von Peter Zumthor. In mehreren Dörfern führen die Architekturrundgänge „Umgang Bregenzerwald“ an Bauten vorbei, die sonst niemand herzeigt.
Käse, Alpen und drei Stufen.
Die Landschaft rund um Bizau sieht nicht zufällig so aus. Sie ist das Ergebnis der Dreistufenlandwirtschaft: Im Frühjahr ziehen die Bauern mit dem Vieh vom Tal aufs Vorsäß, im Sommer weiter auf die Alpe, im Herbst wieder zurück. Drei Höhenstufen, drei Mal im Jahr umziehen. Die UNESCO führt das als immaterielles Kulturerbe.
Was dabei entsteht, landet später auf dem Brot. Bergkäse, Alpkäse, Sura Kees: Die Bregenzerwälder Käsestraße verbindet Sennereien, Hofläden und Gasthäuser, in denen du den Unterschied schmeckst. Viele Alpen bewirtschaften im Sommer eine kleine Jause. Hinaufwandern, Brettljause essen, wieder hinuntergehen: ein kompletter Urlaubstag.
Die Dörfer rundherum.
Bizau ist klein und still. Alles andere ist in wenigen Fahrminuten erreichbar.
Von Hirschberg 231 aus erreichst du die Nachbarorte schnell, und jeder hat etwas anderes.
- Bezau: Bergbahn, Käsehaus, Metzger, Rösterei, das Wälderbähnle
- Andelsbuch: Werkraum, Bergbahn Niedere
- Mellau: Skigebiet Damüls-Mellau, Freibad, Blick auf die Kanisfluh
- Schwarzenberg: Schubertiade, Angelika-Kauffmann-Museum
- Au und Schoppernau: Diedamskopf, Bergbrennerei, Cafés
- Damüls: Skigebiet auf über 1.400 Metern, viel Schnee
- Bregenz und der Bodensee: rund eine Stunde, Festspiele im Sommer
Wann du kommen solltest.
Jede Jahreszeit hat hier ihren eigenen Ton. Im Frühjahr ist das Tal grün und leer, die Wege trocknen, die Alpen sind noch geschlossen. Der Sommer bringt lange Abende auf der Terrasse, Bergbahnen in Betrieb und Festivals im Tal. Der Herbst ist die ruhigste und vielleicht schönste Zeit: klare Luft, warme Farben, kaum Betrieb.
Im Winter liegt der Schnee oft bis vor die Haustür. Skitouren starten direkt am Haus, die Skigebiete sind in einer Viertelstunde erreichbar, und danach warten Sauna, Hottub und Kachelofen. Wer Ruhe sucht, kommt unter der Woche oder in den Randzeiten: Anfang Dezember, Mitte Januar, im Juni oder im Oktober.
Ausflüge über das Tal hinaus.
Der Bregenzerwald ist kein abgeschlossenes Tal. Nach Westen öffnet er sich zum Rheintal und zum Bodensee, nach Osten steigt er über den Hochtannbergpass zum Arlberg an. Beides schaffst du an einem Tag und bist am Abend wieder am Kachelofen.
Bregenz liegt rund eine Stunde entfernt: Seepromenade, Pfänderbahn, im Sommer die Festspiele auf der Seebühne. Lindau und die deutsche Seeseite sind kaum weiter. In die andere Richtung liegen Lech, Zürs und der Arlberg, im Winter eines der größten Skigebiete der Alpen. Und über den Bergkamm im Norden erreichst du das Kleinwalsertal.
Tipps
- Bregenz und der Bodensee: Seebühne, Pfänderbahn, Kunsthaus
- Lindau: Altstadt auf der Insel, gut für einen Regentag
- Lech, Zürs und der Arlberg über den Hochtannbergpass
- Kleinwalsertal und Hoher Ifen im Norden
- Appenzell und das Rheintal auf der Schweizer Seite